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- Was
läuft für Senioren im Markt
Egloffstein?
- Seit
März 2008 hat Egloffstein und seine
Ortsteile eine Seniorenbeauftragte, Frau
Gudrun Hoyer.
- Es
gibt Seniorennachmittage als Angebot der
Evangelischen Kirche.
- Bisweilen
auch Vorträge durch Referenten,
organisiert vom BRK.
- Ausflugsfahrten
1x jährlich, BRK, Kirche, VDK und
Weihnachtsfeiern.
- Gute
Betreuung durch die Ärzte der Praxis
Dr. Riedl und Hilfe, wenn in Pflegestufen
eingeordnet oder in Heime
übergesiedelt werden soll,
sowie
freiwillige
Besuchsdienste im
Krankheitsfall.
- Betreuung
bei Pflegebedarf durch die Diakoniestation
Gräfenberg Tel. 09192
997430.
- Auf
Wunsch wird Essen auf Rädern
geliefert (ASB und
Diakoniestation).
- Kneippen
in der Kneippanlage und
Schwimmen
im Freibad bieten Abwechslung.
- Das
BRK bietet Seniorengymnastik
an.
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Wo
besteht Handlungsbedarf?
- Wer hilft
Senioren, die Formulare nicht mehr selbst
ausfüllen können, weil sie stark
sehbehindert sind oder die sich mit Neuerungen nicht
auskennen?
- Wie bringen
Alleinstehende ihre Wertstoffe zum Wertstoffhof, wenn
sie nicht mehr Auto fahren?
- Wo finden
Senioren im Ortsbereich bei der derzeitigen
Verkehrssituation Schutz, wenn sie durch Falschparker
und fehlende Gehsteige auf die Fahrbahn gezwungen
werden?
- Wo finden
Behinderte und ältere Spaziergänger
Sitzgelegenheiten, wenn sie längere Strecken
nicht mehr ohne Ruhepause bewältigen
können?
- Wer kümmert
sich um Alleinstehende, die keine Verwandtschaft
haben?
- Wer berät
über Erbrecht, Betreuung im Falle der
Handlungsunfähigkeit oder in Eigentumsfragen bei
gemeindlichen Baumaßnahmen?
- Wie können
sich aufgeschlossene, geistig rege Senioren vor Ort
weiterbilden oder ihre Kraft sinnvoll zum Gemeinwohl
einsetzen?
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Unsere
Vorschläge:
- Einrichten einer
Seniorensprechstunde
- Rechtliche
Beratung bei Fragen des Erbrechts,
Betreuungsverfahren,
Rentenangelegenheiten.
- Angebot von
Computerkursen durch ausgebildete Senioren -
Internetcafe.
- Verstärken
der Besuchsdienste auch für Senioren, die keiner
Religionsgemeinschaft verbunden sind.
- Informieren
über die Möglichkeiten des öffentlichen
Verkehrs.
- Überdenken
der Müllentsorgungspraktiken im
Gemeindebereich.
- Errichten eines
Seniorenheims, das eventuell der örtlichen
Gastronomie verbunden ist, damit der Anschluss an das
Umweltgeschehen nicht verpasst wird (möglicher
Wirtschaftsfaktor für die Gemeinde).
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Im März 2007
stellten die UGL-Gemeinderäte Andresen,
Thäter und Wiesenhütter den Antrag zur
Bestellung eines Seniorenbeauftragten. Egloffstein war
die letzte Gemeinde im Landkreis ohne Ansprechpartner
für Senioren. Der Gemeinderat stimmte dem Antrag
mehrheitlich zu ( Sie können ihn hier
nachlesen). Dennoch dauerte es unter
Altbürgermeister Christian Meier noch ein Jahr
bis am 13.3.2008, bei einem Treffen von aktiv
Tätigen im Seniorenbereich, Frau Gudrun Hoyer
(Egloffstein) als Seniorenbeauftragte und Frau Heidi
Förtsch (Affalterthal) als ihre Stellvertreterin
bestellt wurden.
- Ein
Glücksgriff, denn Frau Hoyer ist durch ihre
langjährige Lehramtstätigkeit an der
Grundschule Egloffstein in allen Ortsteilen bekannt
und geschätzt, ebenso Frau Förtsch, die
viele Jahre in der Gemeindeverwaltung als
Kämmerin tätig war.
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- Frau Hoyer ist
jeden Mittwoch von 10 - 11 Uhr für
Terminvereinbarungen und Fragen unter der
Telefonnummer 09197 - 356 erreichbar.
- In dringenden
Fällen auch ausserhalb dieser Zeit. Email:
gudrun-hoyer@t-online.de.
- Vertretung:
Frau Heidi Förtsch Telefon 09197 / 229 oder
Email: heidi-foertsch@t-online.de
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- Seniorentag
des Marktes Egloffstein
- am
15. November 2008 fand im Mehrzweckhaus
Affalterthal der erste Seniorentag des
Marktes Egloffstein statt. Weit mehr als
100 Besucher waren gekommen und in aller
Eile mussten noch weitere Stühle
herbeigebracht werden, um jedem Besucher
einen Sitzplatz anzubieten zu
können.
- Es
sprachen u.a. Anton Kreller,
zuständig für die staatliche
Heimaufsicht beim Landratsamt Forchheim
und Irmgard Pohl vom Diakonischen Werk
Forchheim. Irmgard Ginzel von der Diakonie
Gräfenberg stellte u.a. ihr Projekt
"Plauderstübchen" für
Demenzkranke vor. Sabine Peter sprach
über den Forchheimer Hospizverein
für Schwerstkranke und Inge Götz
bot das Modell der Trauerbegleitung nach
dem Tod eines geliebten Menschen
an.
- Besonders
aufmerksam wurde dem Vortrag von
Hausärztin Dr. Emilie Riedl
(UGL-Gemeinderätin) gelauscht, die
über Krankheiten, Ernährung und
Versorgung im Alter sprach. Ihren sehr
informativen Vortrag können Sie
hier
nachlesen.
- Der
VdK war mit einem Infostand ebenso
vertreten, wie Apotheker Christoph
Lehmann, der Hilfsmittel vorstellte, die
den Alltag im Alter
erleichtern.
- Der
Seniorentag , von Frau Hoyer angeregt, war
ein grosser Erfolg. Vor allem deshalb,
weil durch die Zusammenarbeit aller bisher
schon in der Seniorenarbeit Tätigen
aus allen Ortsteilen, eine so umfangreiche
Veranstaltung organisiert werden
konnte.
- Foto
links: Seniorenbeauftragte Gudrun
Hoyer
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Hier
finden Sie viele nützliche Tips:
Caritasverband
- Seniorenerholung
Diakoniestation
Gräfenberg
Diakonisches
Werk Bamberg-Forchheim e.V.
Rettungsleitstelle
Gräfenberg des ASB, rund um die Uhr
besetzt
Kreisseniorenring Forchheim
Liste von
Heimen die Tierhaltung gestatten unter "Tiere in
Heimen"
VdK
Bayern
Projekt Klar -
insbesondere für Menschen mit Demenz im Landkreis
Forchheim
Projekt
FANtastisch - Projekt vom Diakonischen Werk Bamberg -
Forchheim e.V.
Altern in Würde - Demenz - Alzheimer
SeniorenNetz
Erlangen
Senioren Initiative nachhaltiges Netzwerk
Senioren-Markt
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Aus dem
Landratsamt:
- Sehr geehrte
Mitbürgerinnen und Mitbürger,
- am 10. Oktober
2005 hat das BASIS-Institut Bamberg den Bericht zur
Befragung der Generation ab 50 vorgelegt. Dieses
Projekt wurde gemeinsam mit dem Kreisseniorenring und
der Beauftragten für den Plan der älteren
Generation, Christine Kaufmann, durchgeführt. An
dieser Stelle möchte ich allen beteiligten
Ehrenamtlichen und den Untersuchungsteilnehmern
danken, dass sie ihre Zeit für das Gelingen des
Unternehmens eingesetzt haben.
- Der Bericht ist
eine aussagekräftige Datengrundlage, auf der
Entwicklungen besser eingeschätzt und
Maßnahmen entwickelt werden. Die
Einzelergebnisse aus den Bereichen Mobilität,
Bekanntheit von Informationsquellen, Bevölkerung
und Sozialstruktur, Hilfe- und
Unterstützungsbedarf, Altersgerechtes Wohnen,
Infrastruktur sowie Dienstleistungen und nicht zuletzt
die Potenziale und Probleme des Landkreises werden
breit und unter Bürgerbeteiligung zu diskutieren
sein, bevor Maßnahmen entwickelt
werden.
- Schon jetzt
zeigen sich Herausforderungen und Handlungsbedarf, vor
denen Kommune und Gesellschaft stehen, die hier nur
stichwortartig benannt werden:
- Die Einstellungen
der älteren Generationen verändern sich :
die heutige Generation über 75 Jahre ist die
letzte sogenannte traditionelle Generation mit wenig
Ansprüchen und niedrigem Versorgungsgrad. Die
nachfolgenden Generation älterer Menschen werden
anspruchsvoller sein.
- Information ist
für die Vorsorge für das Alter und den
Übergang zum Alter notwendig; mangelnde
Informiertheit beeinträchtigt die Vorsorge . Die
Untersuchungsteilnehmer äußern den Wunsch
Ansprechpartner für altersrelevante Fragen zu
haben, sowie besser und gebündelt über
altersentsprechende Themen und Fragen informiert zu
werden.
- Wer im Landkreis
nicht mehr mit dem Auto mobil sein kann, der ist
unweigerlich vor Schwierigkeiten gestellt , seine
soziale Kontakte aufrecht zu erhalten, Dienste in
Anspruch zu nehmen und sich mit den Dingen des
täglichen Lebens zu versorgen. Insbesondere
über 75-Jährige sind auf Mitfahrgelegenheit
angewiesen.
- Angehörige
übernehmen nicht nur Pflege, sondern auch
Enkelbetreuung, Haushaltsführung der Kinder u. v.
m.. Damit sind Mehrfachbelastungen der pflegenden
Angehörigen vorprogrammiert.
- Infrastrukturelle
Angebote für die ältere Generation sind
für diese schlecht erreichbar.
- Dies trifft
besonders für den Osten des Landkreises
zu.
- Dies sind nur
einige Teilergebnisse. Zukünftig wird es mehr
denn je darum gehen, die vorhandenen Stärken und
Kräfte im Landkreis zu koordinieren und zu
bündeln. Informationen, Beratung und Hilfe
für die nachfragenden Senioren wahrnehmbar
anzubieten, sowie zur pflegerischen und
gesundheitlichen Versorgung Pflegedienste, Kliniken,
Ärzte, Pflege- und Altenheime zu
vernetzen.
- Reinhard Glauber,
- Landrat
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